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Hildesheim Artikel---Sidenote START---
Hildesheim ist eine Stadt in Norddeutschland, in dem Süden des Bundeslandes Niedersachsen. Die Große selbständige Stadt, Kreisstadt und größte Stadt des gleichnamigen Landkreises ist eines der 7 Oberzentren des Landes. Bis 1977 war sie eine kreisfreie Stadt. Nächst größere Städte sind Hannover, ungefähr 30 km nordwestlich und Braunschweig, ungefähr 40 km nordöstlich von Hildesheim. Die Stadt ist katholischer Bischofssitz (Bistum Hildesheim) und Universitätsstadt. Der einzigartige Hildesheimer Silberfund von 1868 ist offenbar ein Relikt der Varusschlacht aus dem Jahre 9 n. Chr.
Die Einwohnerzahl der Stadt Hildesheim überschritt 1975 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. Mit ihren heutigen ungefähr 103 Tausend Einwohnern ist sie die kleinste Großstadt des Landes Niedersachsen.
Buch-Tipp: Bibliothek Suhrkamp, Bd.84, Lieblose Legenden Das Augenzwinkern eines Vorzeigeintellektuellen. Wie, so frage ich mich, beschreibe ich diese exzellente Sammlung von Kurzgeschichten, ohne zu viel vom Inhalt preiszugeben?Man stelle sich das Buch als ein Gemälde vor: Irgendwo zwischen den Phantasmen eines Dali, dem Genie eines Picasso und dem Witz einer Tageszeitungskarikatur. Die lieblosen Legenden... | |
Hildesheim liegt an der Grenze des Innersteberglandes und der Hildesheimer Börde, überwiegend am rechten Ufer des Flusses Innerste, einem Nebenfluss der Leine.
Buch-Tipp: Chamäleon Kunterbunt . . . aber ca. ein bisschen. Unsere Tochter mit knapp 2 Jahren liebt das Chamäleon Kunterbunt.
Das Erkennen der Tiere und der Teile, die das Chamäleon annehmen kann bereitet ihr eine riesige Freude. Der einfache Text eignet sich hervorragend zu dem Auswendiglernen und so kann sie das Buch auch schon ab und zu alleine "lesen" . . . aber ca. ein bisschen.... |
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Das Stadtgebiet Hildesheims gliedert sich in 19 Stadtbezirke bzw. Stadtteile. 8 Stadtteile bilden jeweils eine eigene Ortschaft, zwei weitere Stadtteile bilden zusammen eine gemeinsame Ortschaft in dem Sinne der Niedersächsischen Gemeindeordnung (NGO). Jede Ortschaft hat einen Ortsrat , der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft zwischen 7 und 11 Mitglieder hat. Dem Ortsrat steht ein Ortsbürgermeister vor. Die Ortsräte werden von den Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt und sind in ihrem Gebiet zu allen wichtigen Angelegenheiten zu hören. Darüber hinaus gibt es für die Ortschaft Marienburg einen Ortsvorsteher als Ansprechpartner vor Ort.
Die Stadtbezirke der Stadt Hildesheim mit ihren amtlichen Nummern (die Ortschaften sind durch eine Fußnote gekennzeichnet):
- 001 Mitte
- 002 Neustadt
- 003 Nord mit Steuerwald
- 004 Süd
- 005 Ost
- 006 Galgenberg und Marienburger Höhe
- 007 Drispenstedt ¹
- 008 West
- 009 Moritzberg
- 010 Neuhof mit Hildesheimer Wald ²
- 011 Ochtersum ¹
- 012 Marienrode ²
- 013 Sorsum ¹
- 014 Himmelsthür ¹
- 015 Bavenstedt ¹
- 016 Einum ¹
- 017 Achtum-Uppen ¹
- 018 Itzum ¹
- 019 Marienburg
¹ zugleich Ortschaft
² gemeinsame Ortschaft zweier Stadtbezirke
Buch-Tipp: Der Geselle des Knochenhauers. Ein Hansekrimi. Tatort Hildesheim (Hansekrimi) Wahrheit und Klarheit Nicht ca. das in diesem Buch ( mein erstes von Goyke )bis jetzt alles sehr spannend und nachvollziehbar geschrieben wurde, nein, der Leser bekommt auch noch eine gehörige Portion fundiertes Wissen aus dem 16. Jahrhundert mitgeliefert. Dieses alleine macht schon Spaß, in diesem Buch weiter zu lesen. Ich bin z. Zt. auf Seite... |
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Durch den Luftangriff 1945 zerstörter Umgestülpter Zuckerhut, ungefähr 1900
Nach der Eroberung der Siedlung in dem Rahmen der Christianisierung wurde in dem Jahre 815 wurde das Bistum Hildesheim gegründet. In dem Zuge der stadtgeschichtlichen Entwicklung wurde die sich dort bildende Bürgerstadt Hildesheim in den folgenden Jahrhunderten zu einem bedeutenden Gemeinwesen. Neben der Altstadt in dem Bereich der St.-Andreas-Kirche entstanden Ende des 12. Jahrhunderts in dem Jahre 1196 die so genannte Dammstadt, eine Gründung vom Moritzkloster aus, und dann in dem 13. Jahrhundert (laut Gründungsurkunde in dem Jahre 1220) eine dompröpstliche Neustadt - beides in dem Gegensatz zur Altstadt planmäßige Gründungen bzw. Ansiedlungen, deren Regelmäßigkeit man verglichen mit der Altstadt noch heute in dem Straßenbild erkennen kann. Während sich die Altstädter der wirtschaftlichen Konkurrenz in dem Westen (Dammstadt) in der Weihnachtsnacht 1332 gewaltsam entledigten, vereinigten sich nach langen, häufig ebenfalls durch Konflikte geprägten Jahrhunderten Alt- und Neustadt erst 1583 zu "einer" Stadt - immerhin optisch (Niederlegung der trennenden Mauern), denn noch bis 1803 behielt die Neustadt de iure ihren eigenen Magistrat. Bereits um 1300 hatte der Bischof seine Macht über die Stadt de facto abgeben müssen, da sich die Bürger ein eigenes Stadtrecht samt eigenem Siegel gaben. Zu diesem Zeitpunkt war die topographische Entwicklung der Stadt bereits abgeschlossen, ihre Grenzen abgesteckt und in dem wesentlichen befestigt. Es folgten zwei Jahrhunderte wechselhafter Beziehungen zwischen dem rechtmäßigen Stadtherren, dem Bischof, und seinen sich stets weiter emanzipierenden Untertanen, den Bürgern und ihrem Rat. 1367 trat Hildesheim der Hanse bei. 1542 fand die Reformation durch den Mitstreiter Martin Luthers, Johannes Bugenhagen, Einzug in die Stadt. Doch bestand das Bistum Hildesheim noch weiter, bis es 1803 säkularisiert wurde. Stadt und Bistum kamen dann unter die Herrschaft Preußens und 1807 vorübergehend unter französische Hoheit. 1813 wurde Hildesheim dem Königreich Hannover zugeordnet und 1815 wurde die Stadt Sitz eines Amtes, das ab 1823 zur neu gebildeten "Landdrostei Hildesheim" gehörte. Die Stadt selbst genoss jedoch von Anfang an eine gewisse Selbständigkeit. Das Amt Hildesheim wurde mehrfach verändert, u.a. wurden 1852 Gemeinden dem benachbarten Amt Marienburg zugeschlagen, dessen Sitz sich ebenfalls in Hildesheim befand. 1859 wurden dem Amt Hildesheim 16 Gemeinden des aufgelösten Amtes Ruthe zugeordnet.
Historischer Stadtplan von Hildesheim von 1910
1866 kam Hildesheim mit dem gesamten Königreich Hannover wieder zu Preußen. 1885 erhielt Hildesheim den Status einer Kreisfreien Stadt und wurde Sitz des aus dem Amt Hildesheim hervorgegangenen Landkreises Hildesheim sowie des aus der Landdrostei Hildesheim hervorgegangenen Regierungsbezirks Hildesheim. Der Landkreis Hildesheim wurde in der Folgezeit mehrmals verändert.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die historische Fachwerk-Altstadt von Hildesheim am 22. März 1945 bei einem alliierten Bombenangriff fast vollständig zerstört. Ab 1948 begann der Wiederaufbau der Stadt und ihrer Baudenkmäler. Bereits 1946 wurde der ebenfalls 1885 entstandene Landkreis Marienburg mit dem Landkreis Hildesheim vereinigt.
1970 wurde Hildesheim Hochschulstadt, als die "Abteilung Hildesheim der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen" ihren Betrieb in Hildesheim aufnahm. Die Eingemeindungen der 1970er Jahre führten zu dem Anstieg der Einwohnerzahl, so dass 1975 die Großstadt-Grenze erreicht wurde.
Im Rahmen der Kreisreform in Niedersachsen 1977 wurde die Stadt Hildesheim dem Landkreis Hildesheim eingegliedert, der gleichzeitig um den bisherigen Landkreis Alfeld (Leine) vergrößert wurde. 1978 erfolgte schließlich die Auflösung des Regierungsbezirks Hildesheim. Seither gehört der Landkreis Hildesheim und mit ihm die Stadt Hildesheim zu dem Regierungsbezirk Hannover.
Buch-Tipp: Der König der purpurnen Stadt. wundervolle Lesestunden auf beinahe 1 Tausend Seiten!!! Rebecca Gable führt durch einige Jahre des Londoner Jonah Durham. Dieser wird trotz aller Schwierigkeiten mit seinem Vetter Rupert Hillock, der auch sein Lehrherr ist, zu einem angesehenen und reichen Tuchhändler - auch Dank seiner guten Verbindung zu dem Hof und dort speziell zu Königin Philippa.... |
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Folgende Gemeinden und Gemarkungen wurden nach Hildesheim eingegliedert:
- 1911: Moritzberg
- 1912: Steuerwald
- 1938: Drispenstedt und Neuhof
- 1971: Ochtersum
- 1974: Achtum-Uppen, Bavenstedt, Einum, Himmelsthür, Itzum, Marienburg, Marienrode und Sorsum
Buch-Tipp: Die Stadt der Blinden. Der Mensch ist des Menschen Wolf Nobelpreisträger Saramago illustriert mit seinem Werk äußerst plastisch, wie zerbrechlich die menschliche Zivilisiertheit ist. Nachdem sich die Epidemie einer weißen Blindheit über die Bewohner einer Stadt gelegt hat, dauert es ca. wenige Tage, bis die alten Regeln eines zivilisierten Miteinanders außer Kraft... |
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Einwohnerzahlen nachdem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1800 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
¹ Volkszählungsergebnis
Buch-Tipp: Die Stadt der träumenden Bücher. Ein Roman aus Zamonien von Hildegunst von Mythenmetz Eine wahrhaftig wunderschöne Libeserklärung ans Lesen! Ich muss zugeben, "Die Stadt der träumenden Bücher" ist das erste Buch, das ich von Käpt'n Blaubär-Erfinder Walter Moers gelesen habe. Lange stand ich in dem Buchladen dafür und überlegte mir, ob ich es kaufen soll. Schon die Umschlagsgestaltung gefiel mir dann doch so gut, dass ich das Buch... |
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Im Jahre 815 wurde das Bistum Hildesheim gegründet, zu dessen Gebiet die Bewohner der Stadt Hildesheim anfangs gehörten. Während die Altstadt zu dem Archidiakonat St. Andreas gehörte, war die Neustadt wohl seit dem 12. Jahrhundert einem besonderen Archidiakonat unter dem Dompropst unterstellt. Desweiteren gab es ein Archidiakonat St. Nikolai, zu welcher die 1196 gegründete Dammstadt gehörte. Bereits um 1300 musste der Bischof seine Macht über die Stadt abgeben, da sich die Bürger ein eigenes Stadtrecht gaben. Daher konnte ab 1542 auch die Reformation durch den Mitstreiter Martin Luthers, Johannes Bugenhagen, Einzug in der Stadt halten. Danach waren die Klosterkirchen St. Michaelis, St. Pauli und St. Martini lutherisch, während der Dom, die Stiftkirche Heiligkreuz, das Kloster St. Godehard und St. Maria-Magdalenen katholisch blieben. Der Magistrat der Stadt sah sich als Inhaber des landesherrlichen Kirchenregiments und "oberster Bischof" der Stadt (einschließlich der Neustadt) und setzte als Verwaltungsbehörde ein Konsistorium mit einem Stadtsuperintendenten ein. Das Bistum Hildesheim bestand jedoch weiter bis es 1803 säkularisiert wurde. Stadt und Bistum kamen dann unter die Herrschaft Preußens und 1807 vorübergehend unter französische Hoheit. 1813 wurde Hildesheim dem Königreich Hannover zugeteilt und die protestantischen Kirchengemeinden der Stadt gehörten somit auch zur Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Hier wurde die Stadt Sitz eines Landessuperintendenten. Dessen Amtsbezirk wird heute als Sprengel genannt, der aus mehreren Kirchenkreisen besteht. Die Kirchengemeinden der Stadt Hildesheim gehören heute - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zu dem Kirchenkreis Hildesheim-Sarstedt. Innerhalb der Landeskirche gibt es auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft.
Daneben gibt es auch eine Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde in Hildesheim, die zur Evangelisch-reformierten Kirche gehört.
Da das Bistum Hildesheim nach der Reformation nicht aufgehoben wurde, gab es in Hildesheim ununterbrochen auch Katholiken. Das Verhält war etwa 1/3 zu 2/3. 1803 wurde das Bistum Hildesheim säkularisiert und 1824 wieder neu festgelegt. Bis 1930 gehörte es zur Kirchenprovinz Köln, dann zu dem Erzbistum Paderborn und 1995 wurde es der neu gegründeten Kirchenprovinz Hamburg (Erzbistum Hamburg) zugeordnet. Die Pfarrgemeinden der Stadt gehören zu dem Dekanat Hildesheim, das aus 5 Seelsorgeeinheiten besteht.
Ferner ist Hildesheim der Sitz des für ganz Deutschland zuständigen Bistums der Serbisch-Orthodoxen Kirche (im Stadtteil Himmelsthür).
Neben den beiden großen Kirchen gibt es auch Gemeinden, die zu Freikirchen gehören, darunter eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) eine Freie Evangelische Gemeinde (FEG), eine Gemeinde Christi und ein Pfingstgemeinde.
Darüber hinaus ist auch die Kirche Jesu Christi CES und die Neuapostolische Kirche in Hildesheim vertreten.
Buch-Tipp: Die Stadt der wilden Götter. ECHT KLASSE !!! Die Stadt der wilden Götter ist echt toll, weil man
richtig eintauchen kann. Alex und Nadia in dem Regenwald
zu begleiten ist sehr schön. Als ich mit dem Buch fertig
war war ich traurig, aber da hatte ich noch nicht gewusst,
dass es noch zwei weitere bücher von Alex und Nadia gibt.
Im Reich des goldenen Drachen und In dem Bann der Masken.... |
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An der Spitze der Stadt stand anfangs der bischöfliche Stadtvogt, doch befragte die Bürgerschaft schon seit dem 12. Jahrhundert den "burgenses" oder "Besten", also eine Art Bürgermeister. Ein Rat ist seit 1236 nachweisbar. Dieser hatte 36 Mitglieder, von denen je 12jährlich in der Ausübung der Verwaltung wechselten. Ab 1345 ist ein "Bürgermeister" bezeugt. 1635 wurde die Zahl der Ratsmitglieder auf 9, ab 1703 sogar auf 6 reduziert. Mit dem Übergang der Stadt an Preußen endete der jährliche Wechsel in dem Rat. Bis dahin war die Verwaltung der Altstadt und der Neustadt ziemlich ähnlich. Lediglich die Zahl der Räte war unterschiedlich. 1806 wurden Alt- und Neustadt endgültig verschmolzen und die nunmehr vereinigte Stadt von einem Magistrat geleitet. Diesem gehörten ein Stadtdirektor als Leiter, 1 Polizeibürgermeister, 2 Polizeisenatoren, 1 Syndikus und 1 Großkämmerer an. Von 1808 bis 1813 galt die französisch-westfälische "Maireverfassung". 1815 führte das Königreich Hannover eine neue Stadtverfassung mit einem administrativen und einem Justizmagistrat ein, die später mehrmals verändert wurde, in dem Grundsatz aber bis 1933 beibehalten wurde. Mit der Bildung des Stadtkreises Hildesheim 1885 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde das Stadtoberhaupt von der NSDAP eingesetzt.
1946 führte die Militärregierung der Britischen Besatzungszone die Kommunalverfassung nach britischem Vorbild ein. Danach gab es einen vom Volk gewählten Rat. Dieser wählte aus seiner Mitte den Oberbürgermeister als Vorsitzenden und Repräsentanten der Stadt, welcher ehrenamtlich tätig war. Daneben gab es ab 1946 einen ebenfalls vom Rat gewählten hauptamtlichen Oberstadtdirektor als Leiter der Stadtverwaltung. 2001 wurde in Hildesheim die Doppelspitze in der Stadtverwaltung aufgegeben. Seither gibt es ca. noch den hauptamtlichen Oberbürgermeister. Dieser ist Leiter der Stadtverwaltung und Repräsentant der Stadt. Er wird seit 2001 direkt vom Volk gewählt. Es gibt jedoch zusätzlich einen eigenen Vorsitzenden des Rates, der nach jeder Kommunalwahl bei der konstituierenden Sitzung des Rates aus dessen Mitte gewählt wird.
Bürgermeister bzw. Oberbürgermeister seit 1803
- 1803-1843: Georg Otto Ferdinand Lohde, Bürgermeister
- 1843-1848: Dr. Carl Christoph Lüntzel, Bürgermeister
- 1848: Staatskommissare Oberg, Starke und Wynecken
- 1848-1852: Amtsassessor Domeier
- 1853-1875: Paul Johann Friedrich Boysen, Bürgermeister, ab 1874 Oberbürgermeister
- 1876-1895: Gustav Struckmann, Bürgermeister, ab 1885 Oberbürgermeister
- 1895-1896: Hans Ukert, vertretungsweise
- 1896-1909: Gustav Struckmann, Oberbürgermeister
- 1909-1937: Dr. Ernst Ehrlicher, Oberbürgermeister
- 1938-1943: Dr. Werner Kruse, Oberbürgermeister
- 1943-1945: Georg Schrade, Bürgermeister
- 1945, April-Juli: Dr. Ernst Ehrlicher, Oberbürgermeister
- 1945, August-Dezember: Franz Eger, Oberbürgermeister, dann Oberstadtdirektor
- 1945-1946: Erich Bruschke, Oberbürgermeister
- 1946-1950: Albin Hunger, Oberbürgermeister
- 1950-1952: Friedrich Lekve, Oberbürgermeister
- 1952-1958: Albin Hunger, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 1958-1959: Dr. Paul Lienke, Oberbürgermeister
- 1959-1964: Martin Boyken, Oberbürgermeister
- 1964-1968: Friedrich Nämsch, Oberbürgermeister
- 1968-1972: Martin Boyken, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 1972-1975: Friedrich Nämsch, Oberbürgermeister (2. Amtszeit)
- 1975-1981: Heiko Klinge, Oberbürgermeister
- 1981-1991: Gerold Klemke, Oberbürgermeister
- 1991-2001: Kurt Machens, Oberbürgermeister
- 2001-heute: Dr. Ulrich Kumme, Oberbürgermeister
Oberstadtdirektoren 1945 bis 2001
Buch-Tipp: Die vergessene Stadt. Herrscher der drei Reiche. Die Zauberschiffe 05 + 06. toll, einfach gut. Habe mir das Buch vorbestellt, es letzten Freitag bekommen und das Wochenende damit verbracht bis ich es durch hatte. Es lässt einfach einen nicht los. . .
Wer die Vorgeschichte kennt, muss den Schluss auch lesen.
Dieser arrogante Drache nervt schon etwas, aber ansonsten wachsen alle anderen Charaktere mit der Geschichte mit... |
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Das Wappen der Stadt Hildesheim zeigt in geteiltem Schild oben in Silber wachsend ein schwarzer goldgekrönter Adler mit schwarzer Zunge und goldenem Schnabel; unten von Gold und Rot quadriert. Auf dem gold-rot bewulsteten Stechhelm mit gold-roten Helmdecken eine Jungfrau wachsend in gold-rot quadriertem Kleid, in beiden Händen einen rot-weiß quadrierten Rosenkranz haltend. Auf ihrem goldenen Haar liegt ein rot-weiß quadrierter Rosenkranz mit einer roten und einer goldenen Straußenfeder. Das Wappen wird meist jedoch vereinfacht, also ohne Verzierung, abgebildet (vgl. Abbildung in der Basistabelle). Die Stadtflagge ist gelb-rot.
Buch-Tipp: DuMont Reise-Taschenbuch Rom Gut aber nicht perfekt Der Führer durfte mich in Rom begleiten und den Weg weisen (oder auch nicht). Letzteres ist auch mein großer Kritikpunkt an diesem Werk, ich finde den Stadtplan sehr unpraktisch und unübersichtlich. Die Gebiete sind willkürlich und unübersichtlich auf einzelne oder mehrere Seiten verteilt, die Logik der Anordnung hat sich... |
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Die Stadt Hildesheim unterhält mit folgenden Städten eine Städtepartnerschaft:
- Angoulême , Frankreich, seit 1965
- El Minia , Ägypten, seit 1979
- Weston-super-Mare , Vereinigtes Königreich, seit 1983
- Padang , Indonesien, Verwaltungskooperation seit 1988
- Halle (Saale), Sachsen-Anhalt, Freundschaft seit 1990
- Gelendjik , Russische Föderation, seit 1992
- North Somerset , Vereinigtes Königreich, seit 1997
- Pavia, Italien, seit 2000
Buch-Tipp: Frühlings-Wimmelbuch Winterwimmelbuch Wir leben mit Thomas und Lene und dem Papagai, denn all die Wimmelbilderbuchleute sind inzwischen Teil unserer Familie. Linna denkt beimins Bett gehen daran ob Lene jetzt auch in Bett muß und ob Mingus raus darf. Am Anfang war ich ganz irritiert. . . kennen wir doch gar keinen Thomas. . . Sie ist jetzt 1 3/4, ihre Schwester... |
Wirtschaft und Infrastruktur | |
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In Hildesheim erscheint als Tageszeitung die "Hildesheimer Allgemeine Zeitung".
Aus Hildesheim sendet der lokale, nichtkommerzielle Bürgerfunk Radio Tonkuhle.
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Öffentliche Einrichtungen | |
In Hildesheim haben folgende überregional bedeutsame öffentliche Einrichtungen ihren Sitz:
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- Universität Hildesheim ; Ursprünglich gab es in Hildesheim eine Domschule, aus der 1643 eine philosophisch-theologische Lehranstalt und 1887 schließlich ein Priesterseminar hervorging. 1946 wurde in dem benachbarten Alfeld (Leine) eine Pädagogische Hochschule errichtet. Aus diesen Einrichtungen ging 1989 die Universität Hildesheim hervor.
- Fachhochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen ; gegründet 1971 aus mehreren Vorgängereinrichtungen für Handwerk, Baugewerbe und Sozialpädagogik mit den Standorten Hildesheim und Holzminden. 1974 wurde in Göttingen ein weiterer Standort eröffnet. (Website (http://www.fh-hildesheim.de))
- Niedersächsische Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege ; Die Fachhochschule nahm in dem August 1979 ihren Betrieb auf, nach dem die Landesregierung bereits 1974 den Beschluss gefasst hatte, die Ausbildung für die Laufbahn des gehobenen Dienstes in der Verwaltung künftig als Studiengang einer Fachhochschule einzurichten. Die Fachhochschule bildet Beamtenanwärter in den Fachbereichen Allgemeine Verwaltung, Rechtspflege, Steuerverwaltung und Polizei aus. Sie gehört damit zu den besonderen Fachhochschulen für öffentliche Verwaltung.
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Kultur und Sehenswürdigkeiten |
Knochenhaueramtshaus auf dem Marktplatz in Hildesheim um 1900
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- Dom-Museum Hildesheim; Dieses Museum betreut neben anderen bedeutenden Werken kirchlicher Kunst, auch Teile des Domschatzes.
- Neisser Heimatmuseum
- Roemer- und Pelizaeus-Museum ; Dieses Museum ist durch kulturhistorische Ausstellungen gegen Ende des 20. Jahrhunderts global bekannt geworden. Es bewahrt eine ausgezeichnete alt-ägyptische Sammlung sowie bedeutende völkerkundliche und naturwissenschaftliche Objekte auf. Eine Dependance des Roemer- und Pelizaeus-Museums ist das Stadtgeschichtliche Museum in dem Knochenhaueramthaus
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Bauwerke und Kunstdenkmäler | |
Zeugnisse von mehr als eintausend Jahren architektonischen Schaffens sind in Hildesheim anzutreffen. Da in dem Zentrum der Stadt die kaum beachtete Architektur der Zeit des Wiederaufbaus nachdem Zweiten Weltkrieg vorherrscht, zeigen sich die erhaltenen historischen Bauten lediglich als Inseln. Es sind dieses die bescheidene Jakobikirche in der Hauptgeschäftsstrasse, Steinbauten am Marktplatz und der ebenfalls in der Fußgängerzone stehenden Bürgerkirche St. Andreas, dessen hochaufragender Turm, die Mittelpunkt der Stadt weithin sichtbar markiert. Erst außerhalb der zentralen Einkaufszone und nahe der nordwestlichen und südlichen mittelalterlichen Stadtbefestigung häufen sich Baudenkmäler älterer Zeit. Dort liegen Mariendom und St. Michael und andere bedeutende Sakralbauten und stehen bürgerliche Bauten von beachtenswerter Qualität.
Der Domschatz und die Michaeliskirche stehen auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes.
Hildesheim, Marktplatz mit Rathaus und Rolandbrunnen, koloriertes Foto um 1900
Seit in den 1980er Jahren das berühmte, bis auf wenige Teile komplett verloren gegangene und nach Fotografien rekonstruierte Knochenhauer Amtshaus und mehrere Fassaden zerstörter Gebäude nachgebildet werden konnte, bietet der so genannte historische Marktplatz wieder ein ähnlich geschlossenes Bild, wie das einstige Hildesheimer Bürger- und Handelszentrum in dem Spätmitteltalter.
Am Altstädter Markt überstanden als einzige Bauten Rathaus und Tempelhaus, wenn auch erheblich beschädig, den verheerenden Bombenhagel in dem März 1945. Seit in den 1980er Jahren auch das berühmte Knochenhauer Amtshaus und das benachbarte Bäckeramthaus (beides Fachwerkhäuser) sowie Fassaden anderer Gebäude stilgerecht rekonstruiert werden konnten, bietet der seither Historischer Marktplatz genannte touristische Mittelpunkt der Stadt wieder das geschlossene Bild des einstigen Bürger- und Handelszentrums.
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Tempelhaus zu Hildesheim 1912
Der erste Dombau entstand in dem 9. Jahrhundert unter Bischof Altfrid. Alle Nachfolgebauten erheben sich auf dessen Fundamenten. Nach der Kriegszerstörung wurde die Barockisierung des Doms aufgegeben und eine Wiedererrichtung in angenommenen "frühromanischen" Formen durchgeführt. Weltberühmt sind die Bronzegüsse aus der Zeit Bischof Bernwards (993-1022): Bernwardstür (mit Darstellungen aus der Heilsgeschichte) und Christussäule (mit Darstellungen der Taten Christi). Weitere Schätze sind der Heziloleuchter (roman. Leuchterkrone in der Vierung, "himmlisches Jerusalem") und der spätromanische Bronze-Taufbrunnen. Berühmt ist außerdem der "tausendjährige" Hildesheimer Rosenstock an der Domapsis, der den Feuersturm des Zweiten Weltkriegs überstanden hat und das Wahrzeichen von Hildesheim ist. Der Dom ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO.
Romanische St. Michaels Kirche in Hildesheim - Weltkulturerbe UNESCO
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St. Michaelis wurde von Bischof Bernward zu Beginn des
11. Jahrhunderts als seine Grabeskirche begonnen und unter Bischof Godehard fertiggestellt. Das vorromanische ("ottonische") Baukonzept verbindet den Gedanken der "Gottesstadt" mit einer geometrisch-quadratischen Raumgliederung. In dem 12. Jahrhundert wurden bis auf 2 alle Langhaussäulen erneuert und in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts schließlich der Westchor erweitert sowie die bemalte Langhausdecke (Stammbaum Christi) ausgeführt. Neben dieser Deckenmalerei als bedeutendes Ausstattungsstück blieb der nördliche Teil der spätromanischen Chorschranke erhalten. Nach zahlreichen Veränderungen in dem Lauf der Jahrhunderte wurde St. Michael nach der Kriegszerstörung in der ursprünglichen Gestalt wieder aufgebaut. Sie ist eines bekanntesten Fotomotive der Stadt ist kann somit als Wahrzeichen der Stadt genannt werden. Sie ist seit 1985 Weltkulturerbe der UNESCO und dient der Stadt als Werbemotiv auf den braunen Hinweisschildern an der Autobahn A7, da sie sich durch ihre prägnante Form leichter einprägt als der Hildesheimer Dom.
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St. Andreaskirche, höchster Kirchturm Niedersachsens
St. Godehard wurde in dem 12. Jahrhundert nach der Heiligsprechung des Benediktinerabts und späteren Hildesheimer Bischofs Godehard (Gotthard) als benediktinische Klosterkirche in dem hochromanschen Stil erbaut und ist bis heute ohne wesentliche Veränderungen erhalten (Ausmalung und Ausstattung 19. Jh.).
Teile des Klausurbereichs (Ostflügel mit Kapitelsaal, Südflügel mit spätmittelalterlichen gewölbten Kellerräumen) sind erhalten, jedoch wurden die südlichen Raumteile bei einer Umbaumaßnahme in der 2. Hälfte des 20. Jh. in der Substanz beeinträchtigt.
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Die St. Andreaskirche ist ein evangelisch-lutherische Bürgerkirche in dem gotischen Stil. Sie wurde um 1140 als romanische Basilika erbaut, die teilweise in dem Mauerwerk des heutigen Turms erhalten ist. Sie ist seit etwa 1200 Stiftskirche. Der gotische Bau wurde 1389-1504 errichtet. Hier führte Johannes Bugenhagen am 1.9.1542 die Reformation in Hildesheim ein. Der Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts auf 118 m gemauert, ist der höchste Kirchturm Niedersachsens und gehört damit zu den höchsten Kirchen der Welt. In der Basilika befindet sich eine der größten und schönsten Orgeln Norddeutschlands mit 63 Registern und 4734 Pfeifen, die der mächtige Kirchenraum ein ungewöhnliches Klangvolumen verleiht.
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Regelmäßige Veranstaltungen |
- Mai/Juni (an Pfingsten): Jazz-Festival
- Juni: Hildesheimer Schützen- und Volksfest
- Juni bis August: Sommerliche Kirchenmusik in St. Michael
- August: M'era Luna Festival
- Dezember: Weihnachtsmarkt
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